So könnten Superschurken von einer Fertigungsbetriebslösung profitieren

Nov 27, 2018, 09:46 by von David Jensen, Staff Writer, MasterControl
Im epischen Paradigma von Gut und Böse in Superheldenfilmen könnten Superschurken ihre Quote tatsächlich verbessern, wenn sie die richtige Technologie einsetzen würden. In diesem Artikel werden drei bekannte Superschurken betrachtet. Dabei wird erläutert, wie ihre schändlichen Pläne erfolgreicher gewesen wären, wenn sie eine Lösung für digitale Fertigungsprozesse verwendet hätten.

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Superschurken haben alle viel gemeinsam. Zu ihren Eigenschaften gehören normalerweise Narzissmus, manisches Gelächter und ein gewisses wahnsinniges Bedürfnis, der gesamten menschlichen Rasse ein System unumstößlicher Knechtschaft aufzuzwingen. Sie haben es außerdem immer ziemlich eilig. Ihre Schergen scheinen nie schnell genug zu sein, um die Herstellung welcher abscheulicher Waffen auch immer abzuschließen, die zum Erreichen ihrer tyrannischen Ziele erforderlich sind.

Folglich führt genau dieses Gefühl der Dringlichkeit in der Regel zum Misslingen ihres Vorhabens. Durch Eile entstehen Prozessfehler, Missverständnisse und Herstellungsrückschläge. Unter diesen Umständen können böse Pläne vom jeweils diensthabenden Superhelden einfach vereitelt werden. Es ist durchaus möglich, dass Superschurken ihre Chancen erhöhen könnten, wenn sie bessere Technologien zur Fertigungsverwaltung einsetzen würden.

Todesstern II durch schlechtes Ressourcenmanagement dem Untergang geweiht

Es war einmal in einem weit, weit entfernten „Krieg der Sterne“-Film, als das galaktische Imperium den Bau eines neuen Todesstern (Todesstern II) plante. Die zuvor erstellte Superwaffe wurde gerade direkt vor ihren Augen durch die Rebellen-Allianz zerstört. Die Bauarbeiten verzögern sich und Imperator Palpatine beauftragt Darth Vader persönlich mit der Beaufsichtigung des Vorhabens.

Bei Eintreffen am Bauort setzt Vader sofort seine inhärenten sozialen Fähigkeiten und das Six Sigma-Training ein, um die Arbeitsmoral und die Produktivität zu steigern. Mitarbeiter neigen zu erhöhter Motivation, wenn sie wissen, dass ihr nächster Atemzug buchstäblich davon abhängt, ob sie eine Frist einhalten. Vader macht es sich direkt zur Aufgabe, Statusberichte zu überprüfen, die Produktivität der Lieferkette zu verfolgen und die Macht zum Senden von Konstruktionsdaten und Kalkulationstabellen an den Drucker zu nutzen. In der Zwischenzeit erreicht auch der Imperator den Todesstern, um sicherzustellen, dass er und Vader ihre Bemühungen ausreichend duplizieren.

Während Vader und der Imperator mit der manuellen Bauverwaltung des Todessterns und der Aushandlung eines Vertrags und Verpflichtungsbonus beschäftigt sind, der Luke Skywalker auf die dunkle Seite bringen soll, übersehen sie kritische Lücken in anderen Teilen des Unternehmens. Insbesondere die Cybersecurity-Lücke, die es der Rebellen-Allianz ermöglicht, den Kontrollbunker zu infiltrieren, die Verteidigungsschilder auszuschalten und einen weiteren Todesstern zu vernichten.

Die manuelle Verwaltung des Todesstern-Baus führt zwangsläufig dazu, dass Vader und der Imperator kritische Lücken in ihrem Unternehmen übersehen. so @mastercontrol http://bit.ly/2BBnSUw

Hätte das Imperium Technologie zur Fertigungsbetriebsverwaltung implementiert, hätten Vader und der Imperator Zugriff auf die Verwaltungsdaten des Produktlebenszyklus und WIP-Aktivitäten (Work-in-Progress) sowie einen vollständigen Einblick diesbezüglich – nicht nur auf dem Todesstern, sondern für ihr gesamtes galaktisches Unterfangen. Es wäre nicht notwendig gewesen, Reisen zu arrangieren und Zeit dafür aufzuwenden, sich mit dem Projektstatus vertraut zu machen. Mit der automatisierten Funktion zur Arbeitsflussverwaltung hätte das Bodenpersonal sofort kritische Daten und Statusaktualisierungen zur Sicherheitsverletzung für Vader und den Imperator freigeben können. Vader hätte einen Prozess zur Änderungssteuerung autorisieren können, durch den mehr Ressourcen an den fehlerhaften Bunkerstandort umgeleitet worden wären.

Erfolg für Lex Luthor durch vorausschauende Analysen

Der beständige DC-Superschurke Lex Luthor wird nicht von den typischen kriminellen Motiven wie dem Erlangen von Reichtum oder Macht getrieben – er besitzt bereits genug von beidem. Er möchte einfach nur Superman beseitigen. In “Batman vs. Superman: Dawn of Justice” versucht er zunächst, Superman für das Gemetzel an einer Gruppe von Terroristen in Afrika verantwortlich zu machen sowie für einen Bombenanschlag auf das US-amerikanische Kapitol während einer Kongressanhörung – natürlich trug keines dieser Verbrechen Supermans Handschrift.

Diese Ergebnisse sind für Lex Luthor nicht zufriedenstellend und so beteiligt er sich an der Inszenierung des Kampfes zwischen Batman und Superman, wobei Batman mit einem geheimen Vorrat an Kryptonit deutlicher Favorit ist. Trotz der Prognose, dass Batman sich gegen den Mann aus Stahl durchsetzen würde, befasst sich Lex Luthor mit der Erschaffung des mit Kryptonit bewaffneten Anti-Superhelden-Monsters Doomsday. Dabei wird davon ausgegangen, dass Lex Luthor durch die Verwendung seiner eigenen DNS zur Wiederbelebung der Kreatur in der Lage wäre, ein gewisses Maß an Kontrolle über das Monster zu erlangen.

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Das Problem von Lex Luthor war, dass er bei seinem Vorhaben keine langfristigen Pläne erstellte und keinerlei strategische Planung stattfand. Stattdessen verschwendete er Zeit und Ressourcen für schlecht konzipierte und eilige Operationen, die zu schlechten Ergebnissen führten. Dann ging er einfach zur nächsten Masche über, ohne irgendeine Art der Datenanalyse durchzuführen.

Durch die Verwendung von Technologie zur Betriebsverwaltung hätte Lex Luthor in seinen gesamten Prozessen mehr Konsistenz erreicht und von umfassenden, aktuellen Aufzeichnungen zum Daten- und Geräteverlauf profitiert. Dann hätte er schnell gemerkt, dass er genauso viel Chance hatte, Doomsday zu kontrollieren, wie der Hulk, Karriere als olympischer Eiskunstläufer zu machen.

Darüber hinaus hätte Lex Luthor mit einer automatisierten Betriebsverwaltungslösung effektivere vorausschauende Analysen durchführen können. Die wertvollen Erkenntnisse aus dem Risikomanagement mit dieser Ressource hätten gezeigt, dass alle bösen Pläne und kriminellen Machenschaften ganz einfach auf ihn zurückzuführen sind. Ob er seine Handlungen dadurch überdacht hätte, bleibt dahingestellt.

 

Bessere Verwaltung der Arbeitsabläufe für Loki

Loki, der Adoptivsohn von Odin und laut seinem hammerschwingenden Adoptivbruder Thor der “Gott des Schabernacks”, zielt scheinbar auf eine klar definierte Karriere im Schurkengeschäft ab. Im ersten Avengers-Film ist er nicht nur fest entschlossen, die Weltherrschaft zu erlangen, sondern legt dabei auch noch Wert auf Mode und Stil.

Kurz gesagt: Er stiehlt den Tesseract, ergreift Gedankenkontrolle über einige S.H.I.E.L.D.-Mitarbeiter und fordert von den außerirdischen Chitauri militärische Unterstützung an, um die Erde zu vernichten – und dabei macht er sich noch nicht einmal die Hände schmutzig.

Anfangs scheint alles nach Lokis Geschäftsmodell zu laufen. Er öffnet ein interdimensionales Portal, durch das die Armee der Chitauri ihren Luftangriff starten kann. Lokis Strategie bekommt jedoch Risse, als er versucht, die Bodenkriegsoperation selbst manuell zu managen. Was in einer isolierten Umgebung funktionierte, führt nun zu einer ineffizienten Kommunikation mit den Chitauri Interessenvertretern bezüglich Prozessabweichungen und Ressourcenoptimierung. Im Wesentlichen werden die militärischen Truppen der Chitauri den Kampffähigkeiten und der Flexibilität der Avengers nicht gerecht.

Während einer Auseinandersetzung mit Thor beschleunigte Loki eifrig den Arbeitsablauf und orderte weiterhin mehr Personalressourcen beim Zulieferer, dem beeindruckenden Thanos – alles konzentriert sich scheinbar auf das Gebiet, in dem die Avengers und das US-Militär positioniert sind. In der Zwischenzeit kann Iron Man durch das Portal schlüpfen und mit einem Atomsprengkopf an die Tür des Chitauri Mutterschiffes zu klopfen. Dies führt zwangsläufig zum Abriss der gesamten militärischen Lieferkette der Chitauri.

Letztendlich wird Lokis Untergang durch Lücken in seinen Prozessen zur Verwaltung der Arbeitsabläufe verursacht. Mit einer Fertigungsbetriebslösung hätte Loki vollständige Transparenz über das gesamte Vorhaben sowie die Strategie seiner Konkurrenz erhalten. Dank der automatisierten Technologie hätte er in Echtzeit wichtige WIP-Daten (Work-in-Progress) zusammentragen und gemeinsam mit den Beteiligten nutzen können. Dies hätte ihm den entsprechenden Einblick verschafft, um Ressourcen zu entsenden, die Nuklearrakete abzulenken und den kostspieligen Produktionsengpass zu mindern.

 

Aus welchem Grund auch immer scheinen Superschurken darauf zu bestehen, ihre eigenen böswilligen Vorhaben zu sabotieren, indem sie nicht die richtige Technologie einsetzen, um ihre Prozesse zu optimieren und zu beschleunigen. Mithilfe von Fertigungsbetriebssoftware wie der Manufacturing Excellence-LösungVon MasterControl könnten Superschurken schneller und effizienter entsprechende Superwaffen herstellen. So stünden ihre Chancen besser, diese weltverbessernden Superhelden auszumerzen.


 

2016-nl-bl-author-david-jensenDavid Jensen ist Spezialist für Marketingkommunikation bei MasterControl. Er verfasst seit über zwei Jahrzehnten technische, Marketing- und PR-Texte für die Bereiche Technologie, berufliche Weiterbildung, Wirtschaft und behördlich regulierte Umgebungen. Er hat einen Bachelor in Kommunikation von der Weber State University und einen Master in Fachkommunikation vom Westminster College.